Vom Wintercamping auf die Skipiste
Bavarian Camper Kids auf dem Snowboard
Eingefroreren Brunnen des Sportcamp Woferlgut
Blick aus dem Fenster
Fertigmachen für den Pistentag

Wintercamping? Skicamping? Auf jeden Fall!!

Zu Weihnachten haben wir in diesem Jahr Skiurlaub geschenkt bekommen. Nicht fertig gebucht, sondern in Form eines großzügigen Zuschusses zur Reisekasse. Für uns war sofort klar – wir probieren jetzt mal Wintercamping aus. Über eine Google-Suche sind wird schließlich auf das Sportcamp Woferlgut in Zell am See (Kaprun, Salzburger Land) gestoßen.

Hier erfüllen sich alle Wünsche der Bavarian Camperfamilie: ein nicht zu teurer Stellplatz mit festem Gasanschluss, ein richtig tolles Schwimmbad, kleiner Kiosk für alles was man vergessen hat und ein gut bewertetes Restaurant mit Frühstücksangebot. Dazu ein Skibus in ein oder mehrere Skigebiete und ein paar Freizeitoptionen darüber hinaus.

Das Sportcamp Woferlgut für Camper

Außerhalb der Hauptsaison war es nicht nötig zu reservieren, also haben wir einfach nur gepackt. Am Woferlgut eingecheckt, erwartete uns leider der erste kleine Wehmutstropfen. Halbpension gibt es erst ab 3 Nächten – nicht machbar für Familien mit Schulkindern die übers Wochenende Skifahren wollen. Dabei hätte uns das so viel Geld gespart, dass wir direkt für das nächste (und das übernächste, und das überübernächste) Wochenende gebucht hätten. Schade liebes Woferlgut, sonst habt ihr uns auf ganzer Linie überzeugt.

Das Hallenbad ist perfekt für wasserbegeisterte Familien: mit einer Riesenrutsche die mit Reifen befahren wird. Ein 50m Sportbecken, für alle denen der Skitag nicht anstrengend genug war. Ein Außenbecken und ein angenehm großer Whirlpool sowie ein „normales Becken“ mit Sprudel- und Badeliegen. Das Schwimmbad ist separat zu bezahlen, der Preis ist bei einer Mehrtagesbuchung aber wirklich fair (2 Erwachsene, 2 Kinder haben für 3 Tage 42€ bezahlt). Wessen Kinder groß genug sind um alleine das Schwimmbad unsicher zu machen, der kann sich in der hoteleigenen Saunalandschaft entspannen. Die ist nicht aufregend, aber schön.

Das Abendessen im Woferlgut war echt lecker, wenn auch nicht ganz preiswert. Da wir aber keine Lust hatten im Wohnmobil zu kochen, haben wir uns das an beiden Abenden gegönnt. Die Mitarbeiter im Woferlgut sind allesamt super freundlich und hilfsbereit. Allen Voran der Platzwart Manfred, der uns wirklich sehr freundlich an Strom und Gas angeschlossen hat.

Skitag am Kitzsteinhorn

Am Camping-Samstag sind wir mit dem Skibus zum nahegelegenen Skigebiet Kitzsteinhorn gefahren. Absolut positiv: Kinder zahlen am Samstag nur 10€ für den Skipass (kein dauerhaftes Angebot). Dank Gletscher war der Schnee absolute Extraklasse. Leider fährt der Skibus in der Nebensaison abends nur einmal zurück ins Woferlgut, das Taxi war mit 15€ aber (noch) erschwinglich. Tipp: an der Rezeption kann man einen Transfer für 9€ buchen.

Fazit: Wintercamping – ja klar

Fazit: Ins Woferlgut kommen wir gerne nochmal wieder, allerdings im Sommer wenn man aus dem Wohnmobil raus kann und die Mahlzeiten mit Grillen oder Kleinigkeiten aus der Camper-Küche bestreiten kann. Die Angebote des Campingplatzes mit Badeteich, Parcours für die Kinder und vielen nahegelegenen Wanderstrecken haben uns echt neugierig gemacht.

Fazit 2: Wintercamping ist definitiv unser Ding. Wir haben allerdings gelernt, dass wir Handtücher und Skiklamotten lieber in den Trockenraum hängen. Sonst wird es leider eng im Bavarian Camper. Ansonsten bietet die gemütliche Heizung des Bavarian Camper ein wunderbares Wohlfühlklima, die ganze Nacht.

Fazit 3: Wintercamping ist günstiger als Skiurlaub im Hotel …. bis man was zum Essen braucht. Die Vollpensionangebote der Hotels relativieren schnell den günstigeren Übernachtungspreis. Wir haben vor noch ein paar andere Wintercampings auszuprobieren – hoffentlich mit einer Voll- oder Halbpension auch für 2 Nächte. Auf unserer Liste zum Ausprobieren stehen zum Beispiel: Tirol Camp in Fieberbrunn, Euro Camp in Kössen und das Camping Resort Zugspitze. Stay tuned. Ihr ward schon dort? Dann teilt uns gerne Eure Erfahrungen mit.

Fazit 4: Die Kinder haben bei der Oma platziert, dass Sie sich zum nächsten Weihnachten den gleichen Urlaub nochmal wünschen. Da muss man nicht mehr dazu sagen, oder?