Das Elsass – besser Campen geht kaum

Ihr wollt mit dem Wohnmobil ins Elsass und sucht noch Tipps? Dann nehmt diesen hier: Jetzt bitte aufhören zu lesen, Camper einpacken und losfahren. Denn noch camperfreundlicher als in Frankreich geht es kaum. In fast jedem Ort findet man einen Stellplatz, immer super gepflegt und immer zentrumsnah. Einen besonderen Ort möchte ich auch gar nicht empfehlen, denn wirklich jede Stadt, die wir besucht haben, hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

Ihr wollt trotzdem lesen, was wir erlebt haben? Na, dann bitte schön.

Für die Herbstferien haben wir uns für "Nachhilfe light" und einen Roadtrip ins Elsass entschieden. Aus der Idee, unserer Tochter einmal das Land zu zeigen, in dem die ach so schwere Sprache gesprochen wird, wurde einer der schönsten Kurztrips seit wir Camper fahren.

Straßburg

Von München ging es direkt nach Straßburg. Das ist sehr entspannt in weniger als 5 Stunden zu schaffen. Dort hatten wir den City Camp schon vorreserviert und konnten mit wenig Aufwand einchecken. Der Campingplatz ist echt super. Ruhig gelegen mit vielen Bäumen am Stadtrand von Straßburg. Mit Bus oder Tram ist man in einer halben Stunde in der Innenstadt. Und das ist auch der einzige Nachteil, den ich feststellen konnte. Der Bavarian Camper Dog darf nämlich in Frankreich nur Tram fahren (mit Maulkorb) und die Haltestelle ist viel weiter weg als die Bushaltestelle.

 

Für die Stadt selbst besorgt man sich am besten einen Reiseführer oder lässt sich einfach treiben. In der Touristeninformation bekommt man einen Stadtplan, aber auch Google hilft immer weiter. Wir haben uns einfach einen Tag lang treiben lassen. Haben dort Pause gemacht, wo es schön war und uns nur von außen auf die Sehenswürdigkeiten gestürzt ..... denn mit Hund sind Städtetrips ehrlich gesagt nicht optimal.

Gertwiller und Riquewihr

Von Straßburg aus sind wir zunächst nach Gertwiller gefahren. Dort befinden sich zwei Lebkuchenmuseen und das ganze Dorf duftet nach Nelne, Zimt, Anis. Das Museum von Fortwenger haben wir besucht, insbesondere für Kinder ist das wirklich sehr nett gemacht. Wir "Großen" haben uns allerdings mehr beim anschließenden Shoppen im Fabrikverkauf verausgabt, bevor es dann nach Riquewihr ging. Der Campingplatz dort ist ebenfalls etwas außerhalb, idyllisch am Weinberg gelegen, kostengünstig und mit sehr angenehmen Sanitärs. In die Stadt läuft man knapp 30 Minuten, Öffis gibt es keine.

Pause in Riquewihr

Weil der Campingplatz gar so idyllisch war und wir nach der Fahrerei mal durchatmen wollten, haben wir nun einen Tag Pause eingelegt. Riquewihr ist wirklich eine Reise wert und lädt ein einen Tag zu Bummeln, viel Wein zu verkosten und das mittelalterliche Flair zu bestaunen. Hier kann man sich eine Weile treiben lassen, bevor man dann an den Tischen der unzähligen Weinkellereien Platz nimmt und probiert.

Colmar

Auch Colmar hat einen zentrumsnahem, mit dem Bus super erreichbaren Campingplatz. So schön am Fluss gelegen, dass wir hier gerne nochmal ein paar Tage bei besserem Wetter verbringen möchten. Colmar ist spitze. Überschaubarer als Straßburg aber dennoch so vollgepackt mit Architektur, Shopping und Kulinarik, dass man gar nicht merkt wie schnell der Tag vorbeigeht.

Eguisheim

Eigentlich wollten wir die Rückreise via Zürich und das Schokoladenmuseum von Lindt antreten, aber dort waren leider alle Tickets ausverkauft. Also haben wir der Schweiz buchstäblich den Rücken zugedreht und einen weiteren Tag Frankreich genossen. Da die Route nach Eguisheim wirklich nur ein Katzensprung ist, haben wir in Colmar noch ein rieeesiges Shoppingcenter besucht (mit dem wirklich mega-monster-riesigstens Supermarkt den ich je gesehen habe) und wir haben auch bei Decathlon noch nach Camper-Goodies gestöbert. Dann ging es auf nach Eguisheim. Hier liegt der Campingplatz wirklich mitten im Zentrum und gleichzeitig auch mitten im Weinberg und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Weinwanderungen, wie wir den aufgestellten Schildern entnehmen durften (Wiederkommen!!). Eguisheim ist als eines der schönsten Dörfer Frankreichs ausgezeichnet und wie alle anderen, zuvor besuchten Städtchen: bezaubernd. Viel zum Ansehen und Shoppen gab es Anfang November nicht mehr. Die geöffneten Weingüter mit Probierangeboten und ein Spaziergang durch die Stadt haben uns aber sehr gefallen.

Hier nochmal zusammengefasst unsere Tipps fürs Elsass:

  • Keine großen Pläne schmieden, einfach treiben lassen
  • In Restaurants immer reservieren, falls ihr mit Fellnase reist: unbedingt "mit Hund" sagen
  • Campingplätze in den großen Städten online reservieren (Colmar und Straßburg)
  • Weihnachtsmärkte besuchen (wir haben das leider verpasst)
  • Lieber Öffis oder zu Fuß - die vielen Weinproben haben es in sich

Bleibt noch die Frage ob das mit der Nachhilfe geklappt hat. Ich würde sagen: Ja. Zwar spricht man im Elsass fast überall auch Deutsch, aber unsere Tochter hat viel Französisch gelesen (an der Straße, in den Städten) und vor allem ein wenig Kulturluft geschnuppert. Französisch ist nicht mehr nur schwer, sondern auch die Sprache in dem Land, in dem man so gut Essen und Shoppen kann, wo es riesige Supermärkte und tolle Campingplätze gibt und die sich im Urlaub im Autoradio auf einmal gar nicht mehr sooo schwer anhört.

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Mit dem Camper in den Weinberg

Wohnmobile sind ja eigentlich für Roadtrips gemacht. Auch wenn sie oft sehr lange an einem Ort stehen (auch bei uns, ach, weil es immer zu schön ist, um weiterzufahren) - so richtig ausleben kann man das Camper-Feeling nur, wenn man von Ort zu Ort reist.

2023 hat es die Bavarian Camperin gleich auf zwei Roadtrips gezogen. Wohin? Kommt doch mal mit.

Weinberge, Kultur, Gesäuse

Auf dem ersten Trip ging es an Tag 1 von München nach Admont. Ein Besuch in der wunderschönen Stiftskirche und vor allem eine Besichtigung der super beeindruckenden Stiftsbibliothek sind irgendwie ein Muss auf dem Weg von München in die Steiermark. Es wäre sträflich gewesen, diese Autobahnausfahrt nicht zu nehmen. Weil wir unbedingt in Admont im Restaurant Kamper essen wollten (ein absolutes Highlight, das wir wärmstens empfehlen), blieben wir denn auch eine Nacht dort. Offiziell ist das Campieren auf dem Stiftsparkplatz nicht erlaubt - in der Nebensaison, ganz alleine, still und heimlich unter einem Baum, haben wir aber niemanden gestört. Abgesehen von unseren 3 Zielen, kann man sich die Besichtigung des Dörfchens Admont komplett sparen - höchstens als Ausgangspunkt für Wanderungen im Gesäuse taugt der Flecken was. Ansonsten: nix fürs Auge, nix zum Shoppen, nix gar nix (Sorry, Admont).

 

Graz und Schilcher

Am nächsten Morgen ging es entspannt in rund einer Stunde nach Graz. Die Stadt ist einfach nur toll. Lebendig, traditionell, bunt, kulturell. Ein besonderes Highlight: der Wochenmarkt am Kaiser-Josef-Platz, wo wir uns ausgiebig mit steirischen Spezialitäten eingedeckt haben. Kaum war der Kühlschrank voll, kam auch schon der Hunger. Auf dem Hauptplatz haben wir dann am Standl Nummer 5 steirische Hotdogs entdeckt und zum neuen Fast-Food-Liebling erklärt.

Ein Wort zum Parken: den liebevoll herausgesuchten, zentrumsnahem Parkplatz sind wir wegen der Höhe des WoMo dann doch lieber nicht angefahren. Wir hatten aber Glück und haben recht schnell am Opernring einen Parkplatz gegen Gebühr gefunden.

Nach Speis und Trank in Graz haben wir dann noch einen Versorgungsstopp auf dem Reisemobilstellplatz  eingelegt. Hier konnten wir Alles was raus muss (Grauwasser & Co.) entsorgen und frisches Wasser tanken. Und das Ganze für faire 5 €. Übernachten hätte man hier auch können, uns waren aber rund 30 Minuten mit der Tram in die Stadt doch zu weit und wir zogen noch einmal weiter ..

Zum Weingut Jöbstl

Bei den super sympathischen Jöbstls durften wir eine Nacht auf dem idyllischen Wohnmobilplatz mitten im Weinberg stehen. Ein kleiner Freisitz mit gut gefülltem Kühlschrank neben dem WoMo hat es uns genau so angetan, wie die tolle Aussicht auf die Weinreben. Im Freisitz haben wir sogar eine Steckdose und einen Wasserschlauch erspäht. Sicher hätten wir uns hier versorgen dürfen. A propos gut gefüllt - so ging es dann am nächsten Morgen unserem Kofferraum. Die Bavarian Camperin konnte den Verlockungen von Schilcherwein und Schilcher Frizzante einfach nicht widerstehen und so fuhren etliche Flascherl mit uns von Wernersdorf weiter. Einziger kleiner Nachteil dieses Lieblings-Stellplatz: die Jöbstls haben keine eigene Gastronomie. Wer also abends auswärts speisen will, nimmt entweder das Wohnmobil nochmal in Betrieb (im Weingebiet? Nein! Danke!) oder macht sich zu Fuß auf dem Weg.

Steiermark kulinarisch

Am letzten Tag ging es für uns nach Gamlitz - nicht ohne auch noch dem Weingut Strablegg einen Besuch abzustatten. Die Strableggs kennen wir aus München - von etlichen Messen und ihrem tollen Lieferdienst. Den haben wir nicht in Anspruch genommen, sondern lieber die Kapazitäten des Kofferraums noch weiter ausgenutzt. Es soll ja auch nix rutschen :-) Auch auf dem Hof Strablegg kann man mit dem Wohnmobil stehen - der Platz ist sogar als Campingplatz ausgewiesen und bietet somit alles was das Herz begehrt: Ver-, Entsorgung, Gastronomie und Bauernhof-Feeling mit vielen Tieren für die Kinder.

In Gamlitz bekamen wir  auf dem Platz vom Loarmoar leider keinen Stellplatz mehr. Wäre auch zu weit gewesen zu unserer Abendlocation, dem Sattlerhof. Hier haben wir nicht nur fantastisch gegessen, sondern durften auch über Nacht auf dem Parkplatz stehen bleiben. Weit ins Bett war es nach Sturm, gebackenen Steinpilzen, Backhendl und Creme brulée zum Glück also nicht.

Drei Nächte, drei mal frei stehen ohne Campingplatz. Für mich, die Bavarian Camperin war das komplett neu. Hat aber so gut geklappt, dass es ganz sicher nicht das letzte Mal war. Meine Voraussetzung für eine gelungene Nacht - ausreichend Kaffee am Morgen. Und den gab es - dank unserer Neuerwerbung der Akku Nespresso Maschine reichlich. Diese könnt ihr ab sofort zu Eurem Bavarian Camper mit dazu buchen. Eine Videoanleitung für das Gerät folgt in Kürze.

Viel Spaß beim Nach-Fahren.
Eure Bavarian Camperin

 

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Der Bavarian Camper auf …. Elba

In den bayerischen Pfingstferien zog es uns dieses Mal nach Elba. Zum einen waren beide Erwachsene seit ihren eigenen Kindheitstagen dort nicht mehr gewesen, zum anderen haben beide Bavarian Camper Kids ihren Tauchschein gemacht und auf Elba gibt es mindestens ein Wrack, das auch für Kids betauchbar ist.

Die Anreise

Gute 10 Stunden nach der Abfahrt kamen wir in Piombino an der toskanischen Küste an. Dort konnten wir relativ zügig – die vorab gebuchte Fähre befahren und waren dann nach wiederum einer weiteren Stunde auf Elba angekommen. Hier kommen unsere ersten !!!

Die Fähre

Für Wohnmobile ist die Fähre nicht ganz ohne, besteht doch die Gefahr hinten aufzusetzen. Bitte haltet Euch unbedingt an die Fahranweisungen des Personals und fahrt sehr sehr schräg auf die Fähre auf. Wenn ihr unsicher seid, sprecht uns vorher an, wir geben Euch gerne unsere Erfahrung weiter. Die Fährpreise sind recht unterschiedlich. Wir hatten einen Rabattcode von unserem Campingplatz. Die Hinfahrt hat uns (5 Personen + Hund im Camper) damit rund 150€ gekostet, die Rückfahrt – vermutlich wegen der weniger attraktiven Abfahrtszeit – nur 80 €.

Der Campingplatz

Überhaupt einen Platz zu finden, war ein echter Krimi. Dabei waren unsere Ansprüche gar nicht soooo riesig. Nur ein kleiner Pool war uns wichtig, eine gute Entscheidung, haben wir doch zwischendurch beim Schwimmen auch mal zwei Feuerquallen entdeckt und den Tag am Meer dann abgebrochen. Nach rund 10 Anfragen hatten wir einen Platz auf dem Ville degli Ulivi, Nahe Marina di Campo. Ein wunderschöner, weitläufiger, sehr gepflegter Platz inmitten eines Pinienwaldes. 9 von 10 Campern! Ein paar Abstriche gibt es wegen eben der Weitläufigkeit – wir waren ganz schön viel zu Fuß unterwegs. Tipp: mietet Euch doch einen unserer E-Scooter dazu. Nächstes Mal werden wir übrigens nicht mehr die komplette Zeit vorbuchen. Elba hat nun wirklich viel zu viel zu bieten, um an einem Platz zu bleiben. Und das ist doch auch genau der Sinn und Zweck eines Wohnmobils. Ich will nicht meckern - für uns hat es dieses Mal wirklich gepasst, denn wir hatten nur 1 Woche Zeit.

Unterwegs

Insgesamt empfehlen wir für Elba unbedingt Fahrräder oder Scooter mitzunehmen. Zum Einkaufen, für den Abend in der Stadt …. Unser Ville degli Ulivi war für beides einfach zu weit draußen. Das war schön, wegen der beschriebenen Ruhe, aber für die Kids etwas doof, wollten sie doch gerne abends auf ein Eis in die Stadt. Der gut sortierte Autoverleih am Platz hat uns aber gerne mit Rädern ausgeholfen.

Die Insel

Elba an sich ist wunderschön, sehr italienisch, deutlich weniger touristisch als die Regionen am Gardasee oder bei Venedig. Die kleinen, romantischen Straßen sind aber nur bedingt für Wohnmobile geeignet. Ihr wollt gerne viel unterwegs sein? Dann schaut Euch lieber unsere CamperVans an. Damit seid ihr auf jeden Fall mobiler. Besonders gut hat es uns Bavarian Camper auf unserem Inselausflug in Sant' Andrea gefallen, obwohl auch hier das Wetter zu schlecht für einen Tag an dem berühmten Strand war.  Ein dickes Daumen hoch, bekommt dafür die Bar Le Sirene, wo es mir im gesamten Urlaub am Besten geschmeckt hat - und hey, ich habe hier "nur" Bruschetta gegessen ;-)

Tauchen

Und noch ein Wort zum Tauchen. Wir wollten ja unbedingt zum Wrack. Die örtlichen Tauchschulen waren keine große Hilfe, oder sie waren immer genau dann geschlossen, wenn wir vorbei kamen. Irgendwann bekamen wir den Tipp, das Wrack doch einfach selbst anzusteuern. Gesagt getan – Auto gemietet, Tauchflaschen organisiert, nach Pomonte gefahren und dort festgestellt. Bei schönem Wetter wäre die Idee top gewesen. Wir hatten jedoch starken Wind – der Ein- und vor allem der Ausstieg ins Wasser wären lebensgefährlich gewesen. So mussten wir unseren ursprünglichen Plan leider abhaken. Aber – wir kommen wieder. Und beherzigen dann unsere eigenen Tipps: 1. mit dem Van fahren 2. unbedingt länger als eine Woche bleiben (wegen der vergleichsweise langen Anreise) 3. Fahrräder mitnehmen 4. mehrere Campingplätze ansteuern (bei Quallen einfach auf die Wind abgewandte Inselseite umziehen) 5. Tauchen auf eigene Faust organisieren 6. und ansonsten: genießen!!!  
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Update & Pläne 2022

„Auf gar keinen Fall …!“ Das war meine Antwort, als der Bavarian Camper mich neulich mit einem Seitenblick darauf hinwies, dass der letzte Blogeintrag 2(!) Jahre alt ist. Aber doch - Asche auf mein Haupt - es ist wohl wirklich so. Gründe gibt es dafür viele – allen voran der Erfolg von Bavarian Camper. So haben wir die letzten zwei Jahre viel mehr damit verbracht, neue Camper zu kaufen, einzurichten, Euch vom Flughafen abzuholen und detailliert einzuweisen. Wir haben geputzt und geschrubbt, repariert und geklebt und uns über jede neue Buchung gefreut wie die Schneekönige. Die Schreiberei blieb dabei aber leider auf der Strecke.

Zum Campen habt ihr selbst es nicht geschafft?

Doch natürlich – Campen waren wir auch, denn alle neuen Autos werden immer erst Mal auf Herz und Nieren von uns für Euch geprüft. Nicht, dass da irgendwas nicht stimmt. Corona-bedingt hat es uns „nur“ nach Kroatien gezogen, wo wir auf der Insel Rab (San Marino Camping), in Porec (Istra Premium Camping) und in Fazana (Bi-Village) kleinere und größere Urlaube verbracht haben. Ihr wollt über einen dieser Plätze mehr erfahren?? Dann lasst uns gerne einen Kommentar hier, wir schreiben dann gerne einen ausführlicheren Bericht über die einzelnen Plätze. Natürlich könnt ihr uns auch jederzeit gerne persönlich ansprechen. Mit dabei waren einige Premieren. So hat uns ab April 2021 der Bavarian Camperdog „Nica“ begleitet und ebenfalls 2021 durften unsere Kids (damals 11 und 14) Freunde mit in den Urlaub nehmen. Zu sechst war der Camper schon ordentlich voll, weshalb die zwei großen Jungs auch ins Zelt umgezogen sind. Aber wir Eltern haben das Upgrade nicht bereut – durch die „Fremdbetreuung“ unseres Nachwuchses hatten wir auch mal etwas Zeit für uns. Alles in allem – sehr lustig und stressbefreit.

Aber was steht denn jetzt für die nächste Saison an?

Die erste Buchung haben wir Ende Januar rausgelassen. In den bayerischen Faschingsferien geht es für uns Richtung Berlin zum Tropical Islands. Den Tageseintritt haben wir uns bereits gesichert. Da in Berlin/Brandenburg/Sachsen zu diesem Zeitpunkt keine Ferien sind, konnten wir den Tag frei wählen. Stehen werden wir auf dem zum Tropical Island gehörenden Campingplatz, von dem wir bereits viel Gutes gehört haben. Als Camper wird uns voraussichtlich der „Detti“ zur Verfügung stehen, denn alle anderen Camper sind bis auf Weiteres noch im Winterschlaf. Update: ACHTUNG! Wir werden nicht auf dem Tropical Islands Campingplatz stehen, denn.... wir haben uns Tageseintritte gekauft - ohne Campingplatz. Diesen wiederum gibt es nur inklusive Eintritt zu buchen. Ein Anrechnen oder Upgrade ist nicht möglich. Ja, wir sind darüber echt enttäuscht, solch einen Kundenservice (im negativen Sinne) hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Aber. Die Tickets liegen hier, also werden wir sie auch nutzen. Und ob dann wenigstens das Bad hält was es verspricht, darüber informieren wir Euch zeitnah. Und aus der Not heraus geboren, gibt es dann auch eine Info zu dem Tropical Islands nahe gelegenen Stellplätzen für Wohnmobile und/oder Campingplätzen in der Nähe. An Ostern haben wir bis jetzt nichts geplant. Was sollen wir denn für Euch testen? Auf unserer persönlichen Bucket-List stehen Prag (mit einem stadtnahen Campingplatz) oder der Münchner Haussee „Lago di Garda“. Aber wir sind auch aufgeschlossen und schauen uns für Euch etwas ganz Neues an. Nur Zeit haben wir nicht sooo viel, maximal eine Woche, mehr ist nicht drin. An Pfingsten soll es dann auf jeden Fall nach Kroatien gehen. Denn der Bavarian Camper Fuhrpark hat einen Neuzugang. Das Bavarian Camper Motorboot. Aktuell noch in der Renovierung, soll es an Pfingsten endlich Meerwasser unter dem Kiel spüren. Wo genau wir hinfahren haben wir noch nicht entschieden. Auch hier könnt ihr uns gerne zum „Testen losschicken“.

Sommerurlaub auf Rab

Fest steht allerdings das Ziel für den Sommer. Es geht erneut auf den San Marino nach Rab. Was hat es uns dort angetan? Ein ganz wunderbarer Sandstrand – eine echte Seltenheit im felsigen Kroatien. Die Top-Ausstattung des Platzes mit angrenzender Promenade mit Restaurants, Bars, Shops und einem kleinen Luna-Park. Die nahegelegene Tauchschule für unsere Kids. Und natürlich die unzähligen kleinen Inseln und Buchten rund um Rab, die wir mit dem Motorboot erkunden wollen. Als Fahrzeug wird im Sommer unsere Neuanschaffung der RollerTeam CamperVan Livingstone DUO XL mit Aufstelldach begleiten. Er ist vorläufig unser einziges Fahrzeug das mit Anhängerkupplung ausgestattet ist und mit allem Drum und Dran auch gewichtsmäßig ein Boot ziehen darf. Wir sind selbst schon sehr gespannt, wie es sich auf dem Camper-Dach so schlafen lässt – zur Not hat die Bavarian Camper Tochter zum Geburtstag aber schonmal ein Zelt bekommen. Und die Bavarian Camperin träumt ja schon lange davon mal in der Hängematte zu schlafen.

Sommer im Camper – der Hitze entfliehen

Überhaupt findet ein Sommerurlaub ohnehin fast nur draußen statt. Im August ist es einfach zu heiß um sich viel im Camper aufzuhalten. Stühle und Tisch für Outdoor findet ihr in jedem Bavarian Camper standardmäßig – damit steht dem Wohnzimmer vor der Campertüre nichts im Weg. Was dann noch an Zubehör fehlen könnte, gibt es bei uns übrigens für kleines Geld dazu zu mieten: vom E-Scooter über ein SUP, bis hin zum Gasgrill. Wir empfehlen Euch immer möglichst schattige Plätze zu suchen, das zahlt sich schnell beim Comfort aus. Egal ob man länger schlafen möchte, gerne mal vor dem Camper sitzt oder abends den Grill anwerfen möchte. Für uns ist das definitiv immer wichtiger als der direkte Meerblick. Mit diesen Worten machen wir uns dann wieder an die Arbeit für Euch. Schon bald werden die nächsten zwei Camper abgeholt und bis dahin gibt es noch einiges vorzubereiten. Übrigens – die Ferien 2022 sind schon sehr, sehr stark gebucht. Entscheidet Euch besser schnell, wenn ihr noch einen Camper mieten wollt. Wir melden uns gerne bald wieder mit den ersten Campingplatztests 2022. Eure Bavarian Camper!
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Bootfahren i Sonnenuntergang am Bodensee

Ostern im Camper – Vom Bodensee zum Skylinepark – viele Tipps

Rund um den Bodensee: Ostern 2019 haben wir im Bavarian Camper verbracht und dabei ein paar echt tolle Tage gehabt. Los ging es am Gründonnerstag gegen Mittag in München - auf nach Lindau am Bodensee. (mehr …)
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Vom Wintercamping auf die Skipiste
Bavarian Camper Kids auf dem Snowboard
Eingefroreren Brunnen des Sportcamp Woferlgut
Blick aus dem Fenster
Fertigmachen für den Pistentag

Wintercamping? Skicamping? Auf jeden Fall!!

Zu Weihnachten haben wir in diesem Jahr Skiurlaub geschenkt bekommen. Nicht fertig gebucht, sondern in Form eines großzügigen Zuschusses zur Reisekasse. Für uns war sofort klar – wir probieren jetzt mal Wintercamping aus. Über eine Google-Suche sind wird schließlich auf das Sportcamp Woferlgut in Zell am See (Kaprun, Salzburger Land) gestoßen. (mehr …)
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